
Wegen der Paywall hier eine KI generierte Zusammenfassung
Die Bürgerbeteiligung zum Großprojekt „Parkstadt“ auf dem ehemaligen Tengelmann-Gelände biegt auf die Zielgerade ein. Für Montag, den 28. September, lädt die Stadtverwaltung nach monatelangen, nicht-öffentlichen Runden zu einem dreistündigen Informationsabend in das Gymnasium Broich ein. Externe Experten und Verwaltungsvertreter präsentieren dort die mit Spannung erwarteten Gutachten zu Reizthemen wie Verkehr, Lärm und Wohnraumbedarf, bevor das Material tags darauf online gestellt wird.
Sehr zur Freude des Investors Soravia, aber zum Ärger der Bürgerinitiative „Parkstadt Mülheim… aber richtig!“, die die Unterlagen lieber schon vor dem Termin studiert hätte, um fundiert nachhaken zu können. Das Netzwerk moniert weiterhin eine mutmaßlich überdimensionierte Maximalbebauung sowie handfeste Verkehrsrisiken und fordert stattdessen eine etappenweise Vergabe des Baurechts. Zudem wirft die Initiative Oberbürgermeister Marc Buchholz Wortbruch vor, da angrenzende Bauflächen nicht in eine ganzheitliche Gesamtplanung eingebunden wurden.
Zwischen den verhärteten Fronten von Bürgervertretern und Investor ist nun die Mülheimer Politik am Zug, um endlich die Richtung für das Brachgelände vorzugeben. Die Koalition aus CDU und SPD will sich zeitnah nach dem Bürgerabend positionieren. Dass man dabei durchaus Druckmittel im Ärmel hat, zeigt ein parlamentarischer Vorstoß zur möglichen Einführung einer Grundsteuer C – ein kaum verhohlener Warnschuss für bauunwillige Grundstückseigentümer.
Kommentar verfassen